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Marokko – Tag 5 – Chefchaouen, Rif-Gebirge

Jens? Ja!
Bist Du wach? Ja!

Wir beide sind wohl schon länger wach. Ein Blick auf meine Uhr offenbart das, was ich angenommen habe: wir sind viel zu früh wach. Ich meine, ich würde einen Hahn hören, der fern den Morgen einleitet. Wir stehen trotzdem auf und checken nochmals unsere Ausrüstung. Scheint alles zu passen; hoffen wir, dass es so bleibt.

Auf der Terrasse erleben wir dann den Sonnenaufgang. Und was für einen. Die Sonne schiebt sich majestätisch hinter den Bergen hervor und erhellt die noch schlafende Stadt. Es ist völlig still. Kein Vogelgesang, kein Wind, der einem ums Gesicht pfeift, keine nervenden Insekten. Das ganze Schauspiel dauert keine fünf Minuten. Die dunklen Gassen werden mit Licht durchflutet. Die Gebäude reflektieren das Sonnenlicht und erhellen Fes. Ein neuer Tag beginnt. Und zugleich der letzte volle Tag für uns. Die Ohren über Fes, wie man hier auch die Parabolspiegel nennt, zerstören ein wenig die Kulisse. Read more