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	<title>-- Vacation Blog --</title>
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	<description>- stories and pictures from my journeys -</description>
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		<title>Panoramatour</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 21:21:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vadim Schober</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hiddensee 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Panoramatour]]></description>
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<p><a href="http://gallery.vadimschober.com/googlemaps/hiddensee/Panorama-Tour-ab-Vitte.kml">Panoramatour</a></p>
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		<title>Roadtrip Mailand &#8211; Tag 3</title>
		<link>http://blog.vadimschober.com/blog/2010/07/roatrip-mailand-tag-3/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 21:29:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vadim Schober</dc:creator>
				<category><![CDATA[Roadtrip Milano]]></category>

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		<description><![CDATA[Fahrt durch den Gotthardtunnel Etwas hektisch geht es am frühen Morgen zu. Duschen, frühstücken, Taschen packen, Ausrüstung checken, Check-out, Auto auslösen und die zwei Nächte bezahlen. Und dann die bange Frage: „Kommen wir jemals wieder aus der Stadt raus?“ Gemessen am deutschen Ordnungssinn und Schilderwahn ist Mailand noch ein unbeschriebenes Blatt. Hier zeigen Verkehrsschilder gerne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://gallery.vadimschober.com/blog/milano/pantomine.jpg" rel="lightbox[316]" rel="lightbox"><img class="alignnone" title="Pantomine" src="http://gallery.vadimschober.com/blog/milano/pantomine.jpg" alt="" width="360" height="540" /></a></p>
<p>Fahrt durch den Gotthardtunnel</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/31f4rMnRiaU" width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/31f4rMnRiaU" /></object></p>
<p>Etwas hektisch geht es am frühen Morgen zu. Duschen, frühstücken, Taschen packen, Ausrüstung checken, Check-out, Auto auslösen und die zwei Nächte bezahlen.</p>
<p>Und dann die bange Frage: „Kommen wir jemals wieder aus der Stadt raus?“</p>
<p>Gemessen am deutschen Ordnungssinn und Schilderwahn ist Mailand noch ein unbeschriebenes Blatt. Hier zeigen Verkehrsschilder gerne mal in den Himmel, sind gar nicht erst da oder weisen den Weg viel zu spät.</p>
<p>Doch gemessen am Hindernis einer sehr lässigen StVO in Mailand, schaffen wir den Weg durch den Großstadttrubel und sind keine 30 min später auf der Autobahn in Richtung Como.<span id="more-316"></span></p>
<p>Die Strecke ist wenig spektakulär, und so sind wir uns ohne Pause ca 60 Minuten später in Como.</p>
<p>Die Stadt schmiegt sich sanft bis hoch hinauf in die Hänge der Berge, die den Como-See umschließen. Das typisch mediterrane, was ich Mailand ein wenig vermisst habe, finde ich hier im Überfluss. Überall blüht es und die vielen schattigen Plätze laden zum Verweilen ein. Nach einer 40 Minuten andauernden Autofahrt entlang des Sees und gefühlten 100 engen und winkligen Gassen sowie Serpentinen später finden wir uns wieder in der Innenstadt von Como ein.</p>
<p>Leider verbrauchen wir erneut kostbare Zeit mit der Parkplatzsuche. Inzwischen ist es 11.50 Uhr – und wir haben noch immer keine Parkmöglichkeit. Weitere endlose Minuten später finden wir dann endlich ein freies Parkhaus.</p>
<p>Wir hetzen in die Innenstadt und finden die Basilika leider nur noch verschlossen vor.</p>
<p>Schade.</p>
<p>Wir umrunden die Basilika und schlendern durch die Gassen. Einen abschließenden Espresso lassen wir uns nicht entgehen. Dann ist es leider auch schon Zeit für die Abfahrt. Denn die 600 km Heimfahrt sind auch nicht ohne.</p>
<p>Ohne Probleme passieren für die Grenze und sind um kurz nach 20 Uhr in der Heimat.</p>
<p>Schön war&#8217;s <img src='http://blog.vadimschober.com/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Roadtrip Mailand &#8211; Tag 2</title>
		<link>http://blog.vadimschober.com/blog/2010/07/roatrip-mailand-tag-2/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 23:28:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vadim Schober</dc:creator>
				<category><![CDATA[Roadtrip Milano]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwann so gegen 9 Uhr und mit den ersten Witzen über den gestrigen Tag begann der zweite Tag für uns. Unsere Planung für heute hatten wir gestern Nacht noch kurz besprochen. Nach dem Frühstück ging es zu Fuß als Erstes zum Bahnhof. Von außen würde man bei diesen gewaltigen Ausmaßen niemals an einen Bahnhof denken. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://gallery.vadimschober.com/blog/milano/Galleria_Vittorio_Emanuele_II.jpg" rel="lightbox[314]" rel="lightbox"><img class="alignnone" title="Galleria „Vittorio Emanuele II.“" src="http://gallery.vadimschober.com/blog/milano/Galleria_Vittorio_Emanuele_II.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p><a href="http://gallery.vadimschober.com/blog/milano/me@milano.jpg" rel="lightbox[314]" rel="lightbox"><img class="alignnone" title="me@Duomo" src="http://gallery.vadimschober.com/blog/milano/me@milano.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p><a href="http://gallery.vadimschober.com/blog/milano/Castellon_Sforzesco.jpg" rel="lightbox[314]" rel="lightbox"><img class="alignnone" title="Castellon Sforzesco" src="http://gallery.vadimschober.com/blog/milano/Castellon_Sforzesco.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p><a href="http://gallery.vadimschober.com/blog/milano/Duomo.jpg" rel="lightbox[314]" rel="lightbox"><img class="alignnone" title="Duomo" src="http://gallery.vadimschober.com/blog/milano/Duomo.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p>Irgendwann so gegen 9 Uhr und mit den ersten Witzen über den gestrigen Tag begann der zweite Tag für uns.</p>
<p>Unsere Planung für heute hatten wir gestern Nacht noch kurz besprochen.</p>
<p>Nach dem Frühstück ging es zu Fuß als Erstes zum Bahnhof.</p>
<p>Von außen würde man bei diesen gewaltigen Ausmaßen niemals an einen Bahnhof denken. Das Ganze erinnert in seinen Dimensionen irgendwie an ein gewaltiges Monument. Die Architektur kommt ohne Schnörkel und Verliebtheit zum Detail aus.<span id="more-314"></span></p>
<p>Umgeben von der modernen Architektur des 20. Jahrhunderts protzt dieser Bau mit gigantischen Säulen und Fenstern.</p>
<p>Auch im Inneren besticht er durch seine gewaltigen Ausmaße. Zwei gigantische Treppen führen hinauf zur Bahnhofshalle. Diese wirkt wie ein Basar. Überall kleine Händler und geschäftiges Treiben – inmitten von Hunderten von Menschen.</p>
<p>Hinter der Bahnhofshalle eröffnet sich dann der Blick auf einen der schönsten Bahnhöfe, die ich bis dahin gesehen habe. Ähnlich dem in Frankfurt, Hamburg oder Leipzig ist alles überdacht von einer gewaltigen Stahl-Glas Konstruktion.</p>
<p>Wir beide versuchen uns darin, die gewaltigen Dimensionen in Bildern einzufangen.</p>
<p>Anschließend geht es in den Untergrund. Vom Bahnhof wechseln wir in die Metro und fahren in Richtung Dom.</p>
<p>Als Nächstes steht die Besichtigung des Dom-Inneren an. Gestern konnten wir ja schon die Architektur von außen bewundern. Beim Betreten des Doms fällt als Erstes die strenge Kontrolle am Eingang auf.</p>
<p>Im inneren ist es erstaunlich warm. Die erhoffte Abkühlung finden wir hier nicht.</p>
<p>Ich baue mein Stativ auf und mache die ersten Bilder, während Tim mit seiner Kamera verschwindet. Das Innere des Doms finden wir beide übereinstimmend weniger imposant, als man von Außen vermuten würde.</p>
<p>Ich denke die Schönheit des Doms kommt durch die Verliebtheit zum Detail. Die groß angelegten Fenster der Apsis sind wirklich gewaltig.</p>
<p>Nach dem Dom ist als Nächstes das Castello auf dem Plan. Ein kurzer Blick auf unseren Stadtplan gibt die grobe Richtung vor.</p>
<p>Leider haben wir heute Montag. Ein Umstand, der sicher nicht weiter wichtig wäre, aber auch hier von Bedeutung ist. An Montagen sind hier alle öffentlichen Museen geschlossen. Auch die Kirchen haben nur bis 12 Uhr geöffnet – und dann erst wieder ab 16.00 Uhr. Genau dieser Umstand führte auch leider dazu, dass wir einige nur von außen bewundern konnten. Als Beispiel sei hier die XXX genannt.</p>
<p>Nach zwei kleinen Umwegen eröffnet sich dann der Blick auf das Castello.</p>
<p>Rund um das Bauwerk liegen die Touristen und Mailänder im Gras und genießen die Freuden der Schatten spenden Bäume.</p>
<p>Auch wir pausieren hier kurz und lassen die Dimensionen auf uns wirken.</p>
<p>Volle 12mm Weitwinkel genügen gerade um das Castello in seinen Dimensionen einzufangen.</p>
<p>Das Castello wurde vor sechs Jahrhunderten erbaut. Nach Zerstörungen und Wiederaufbauten wurde es zum Anfang des 20. Jh. renoviert.</p>
<p>Die Blütezeit erlebte die Burg unter der Herrschaft von Lodovico il Moro, der Künstler wie Bramante und Leonardo da Vinci an seinen Hof rief.</p>
<p>Im Inneren liegt ein riesiger Hof, von dem ich hoffe, das ich die Ausmaße auch wiedergeben kann. Ein Panorama wird ganz gut werden, denke ich J</p>
<p>Inzwischen ist es schon 13 Uhr Mittags und die Sonne brutzelt ohne Gnade auf uns nieder. Ich habe mir ein aus dem Hotel „geborgtes“ Handtuch in den Nacken gelegt, um wenigstens diesen zu schonen. Kopftuch und Sonnenbrille schützen das Gesicht.</p>
<p>Der Schweiß dringt aus allen Poren. Ich komme mir vor wie gebadet &#8230; Tim geht es da auch nicht besser. Bis auf das weniger schöne Körpergefühl, kann ich die Hitze von 37 Grad aber sehr gut ab.</p>
<p>An einem Wasserspender im Hof füllen wir unsere Getränkereserven auf, und wir machen uns an die Erkundung des Castellos.</p>
<p>So, Freunde, und jetzt eine wahre Geschichte. Gut, dass ich über mich selbst lachen kann.</p>
<p>So viel Wasser trinken führt zu zweierlei Ausscheidungen: Schweiß und Pinkeln.</p>
<p>Das zweite war lästiger in diesem Moment, weil wir erstmal nicht die Toiletten fanden.</p>
<p>Da hier gerade mal wieder gebaut wird, sind die Wegweiser anscheinend minder wichtig.</p>
<p>Nach schier endlosen Minuten und gutem Zureden an meine Blase haben wir die Toiletten auch gefunden.</p>
<p>Soweit noch alles grün. Händewaschen darf nicht fehlen. Ich trete an das Waschbecken und strecke meine Hände in freudiger Erwartung unter den Wasserhahn.</p>
<p>Nichts passiert. Nochmals gleicher Versuch, gleiche Wirkung, nämlicher gar nichts passiert. Die Klofrau, die mit ihren Kopfhörern gut abgelenkt wirkte, beobachtet mich nun &#8230;</p>
<p>Ok, so dumm kann ich auch nicht sein. Dritter Versuch. Diesmal erhoffe ich, den Sensor von oben zu erreichen. Ich reibe am Wasserhahn – keine Wirkung.</p>
<p>Die Klofrau stützt nun schon auf ihrem Wischmob. Doch anstatt mir zu helfen, schaut sie einfach nur zu.</p>
<p>Hilfe naht. Tim kommt und meint, das währe ein „Zauberwasserhahn“. OK, denke ich, was wird wohl jetzt kommen. Eine sanfte Handbewegung von ihm über den Wasserhahn, und schon fließt das Wasser. Ich werde verrückt, denke ich.</p>
<p>Ich teste erneut selbst, verflixt, das kann doch nicht sein, wieder kein Erfolg.</p>
<p>Er lacht sich kaputt, und vollführt wieder das Kunststück &#8230; Wasser Marsch.</p>
<p>Ich bin leicht entnervt. Ich frage ihn, wie er das denn macht.</p>
<p>Ganz einfach, unten ist ein Fußpedal &#8230; ich werde verrückt!!!!!</p>
<p>Ich kontere nur furztrocken, dass ich jetzt Lust auf eine Muschelsuppe hätte &#8230;</p>
<p>(Wer den Witz an dieser Stelle nicht verstanden hat, hat nicht alles gelesen.)</p>
<p>Nach dem Castello, inzwischen ist es schon kurz nach 16.00 Uhr, machen wir uns auf dem Wege zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Santa_Maria_delle_Grazie">Santa Maria delle Grazie</a>, die das Abendmahl von Leonardo da Vinci beherbergt. Der Innenhof ist idyllisch ruhig und lädt zum Verweilen ein. Ein Brunnen plätschert, und wir beide genießen einen Augenblick völliger Ruhe.</p>
<p>Eine ältere Dame weist mit freundlich darauf hin, dass, wenn wir das Abendmahl sehen wollten, uns vorher telefonisch anmelden müssen – oder online buchen.</p>
<p>Was sie aber vergessen hatte zu erwähnen, ist die Tatsache, dass alle Besichtigungen für die nächsten drei Wochen ausgebucht sind &#8230; schade.</p>
<p>Während ich im Inneren so schön am Fotografieren bin, werde ich freundlich darauf hingewiesen, dass das hier mit Stativ nicht erwünscht sei. Kratzt mich aber nicht wirklich, denn ich habe alle Bilder im Kasten J</p>
<p>Also bitte Vorsicht an der Stelle!!</p>
<p>17.00 Uhr – langsam ist es Zeit für den Rückweg. Im Hotel angekommen, planen wir den Abend und die Ziele, die wir fotografieren wollen. Nach diesem Tag wissen wir beide, das ein Hotel – im Vergleich mit einer Jugendherberge doch erhebliche Vorteile mit sich bringt. Dusche auf dem Zimmer, klimatisiert und WLAN. J</p>
<p>Gegen 20.45 treffen wir auf dem Domplatz ein, und machen die ersten Bilder. Da uns aber das Licht heute weniger gut gefällt als am Vortag, beschließen wir, das Restaurant vom gestrigen Abend erneut zu besuchen.</p>
<p>Nach dem Essen führt uns der Weg zuerst in die Galleria. Inmitten von Hunderten von Menschen suchen wir uns eine ruhige Ecke und beginnen mit dem fotografieren.</p>
<p>Erwähnt sei an dieser Stelle, dass mir ein geniales Foto gelungen ist. (Link)</p>
<p>Inzwischen ist es dunkel geworden. Auch haben die Straßen sich ein wenig geleert. Allein der Domplatz wirkt in der Kulisse lebendiger. Tim und ich nutzen die blaue Stunde und versuchen uns in Nachtaufnahmen des Doms und dessen Umfeld.</p>
<p>Die Mücken hier sind ein Klasse für sich. Wir sind beide unfähig zu fotografieren, ohne dass die Biester uns plagen.</p>
<p>Tims Beine sind völlig zerstochen, ich habe dagegen ein wenig mehr Glück.</p>
<p>Irgendwann sehen wir ein, dass das so kein Zustand ist. Tim flitzt zur nächsten Apotheke und kauft für schlappe 10€ ein Anti-Mückenspray. Vor den Augen aller Touristen nebeln wir uns komplett ein, in der Hoffnung, somit die Mücken abwehren zu können. Und es wirkt!</p>
<p>So gegen 22.30 beschließen wir die Rückfahrt, und finden uns um 23 Uhr auf dem Platz vor dem Hauptbahnhof ein.</p>
<p>Auch hier nutzen wir die blaue Stunde für einige Nachtaufnahmen. Ich bin sehr zufrieden mit meinen Ergebnissen. Tim ist Anfangs etwas pessimistisch was seine Bilder angeht. (Zuhause war die Erleichterung dann da &#8230;)</p>
<p>Den letzten Mitternachtssnack verdrücken wir beide im Mc Donalds. Wir zwei können den „Mc Chicken Legend“ absolut empfehlen. Leider gibt es diesen Burger in Deutschland nicht &#8230;</p>
<p>Morgen haben wir den letzten Tag – wir wollen dann nach Como. Wir sind gespannt.</p>
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		<title>Roadtrip Mailand &#8211; Tag 1</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 22:26:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vadim Schober</dc:creator>
				<category><![CDATA[Roadtrip Milano]]></category>
		<category><![CDATA[Dom]]></category>
		<category><![CDATA[Duom]]></category>
		<category><![CDATA[Mailand]]></category>
		<category><![CDATA[Milano]]></category>
		<category><![CDATA[Roadtrip]]></category>

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		<description><![CDATA[In mir brannte mal wieder das Verlangen nach einem kleinen Roadtrip. Angesetzt waren drei Tage mit zwei Übernachtungen. Doch wohin sollte mich die Reise führen? Ideen hatte ich natürlich wieder zu viele. Einige waren machbar, andere reine Fiktion. Durch reinen Zufall kam ich mit Tim, einem Arbeitskollegen und Freund zu diesem Thema ins Gespräch. Dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://gallery.vadimschober.com/blog/milano/Duomo_Milano.jpg" rel="lightbox[311]" rel="lightbox"><img class="alignnone" title="Duomo Milano" src="http://gallery.vadimschober.com/blog/milano/Duomo_Milano.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p><a href="http://gallery.vadimschober.com/blog/milano/Duomo_2.jpg" rel="lightbox[311]" rel="lightbox"><img class="alignnone" title="Duomo Milano" src="http://gallery.vadimschober.com/blog/milano/Duomo_2.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p><a href="http://gallery.vadimschober.com/blog/milano/Duomo_Milano_1.jpg" rel="lightbox[311]" rel="lightbox"><img class="alignnone" title="Duomo" src="http://gallery.vadimschober.com/blog/milano/Duomo_Milano_1.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p>In mir brannte mal wieder das Verlangen nach einem kleinen Roadtrip. Angesetzt waren drei Tage mit zwei Übernachtungen.</p>
<p>Doch wohin sollte mich die Reise führen?</p>
<p>Ideen hatte ich natürlich wieder zu viele. Einige waren machbar, andere reine Fiktion.</p>
<p>Durch reinen Zufall kam ich mit <a href="http://www.timpix.de" target="_blank">Tim</a>, einem Arbeitskollegen und Freund zu diesem Thema ins Gespräch. Dabei kam ich auf Mailand &#8230; Meine Idee fand sofort Zuspruch. Lange Rede kurzer Sinn – der Trip stand.<span id="more-311"></span></p>
<p>Einen großen Dank muss ich meinem AL aussprechen, der das alles erst möglich gemacht hat. DANKE!</p>
<p>Tim und ich überlegten uns ein paar Ziele, die wir beide unbedingt sehen wollten.</p>
<p>(<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Santa_Maria_delle_Grazie">Santa Maria delle Grazie</a>, Mailänder Dom, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Castello_Sforzesco">Castellon Sforzesco</a>, Brera Viertel, San Lorenzo Maggiore, Pirelli Hochhaus usw.)</p>
<p>Wir beide glaubten aber erst gar nicht so recht, dass das alles auch so funktionieren würde.</p>
<p>Zu tief verband uns die Enttäuschung, von anderen immer wieder versetzt zu werden.</p>
<p>Umso erfreulicher war der Umstand, dass wir den Roadtrip dann doch gemeinsam starten konnten.</p>
<p>Tim organisierte beim ADAC die Straßenkarten und die Mautplaketten. Es konnte also losgehen.</p>
<p>Punkt 10.00 Uhr stand er mit seinem vollgetankten Honda vor dem Haus. Das Gepäck verschwand schnell im Kofferraum – und keine 15 Minuten später waren wir auf der Autobahn in Richtung Basel / Gotthard / Milano.</p>
<p>Die knapp 600km fahrt führten uns durch die ersten Ausläufer der Alpen. Der Blick zu den rechts und links liegenden, bis zu 1500 Meter hohen Bergen war, wenn auch nur aus dem Auto, eindrucksvoll.</p>
<p>Nach dem Grenzübertritt von der Schweiz nach Italien waren es nur zwei Stunden bis nach Milano.</p>
<p>Um ca. 16.30 erreichten wir die Stadt. Die Zufahrt nach Mailand führte uns gute 20 km kerzengerade in Richtung Zentrum. Innerhalb der amtlichen Stadtgrenzen hat Mailand rund 1,3 Millionen Einwohner – entsprechend sind die Ausmaße.</p>
<p>Mit etwas Glück fanden wir schnell den Weg ins Zentrum. Nach guten 45 Minuten Herumirren auf Parkplatzsuche kam leichte Frustration auf.</p>
<p>In Mailand gibt es zwei Parkzonen. Gelb für die Anwohner und Blau für Touristen / Kurzparker. Denn die maximale Parkdauer ist für 2 Stunden festgesetzt.</p>
<p>Ein wenig zu kurz für uns J</p>
<p>Das „günstigste“ Hotel war das Hotel Florida nähe des Milano Centrale, Kopfbahnhof.</p>
<p>Die Parkmöglichkeit für das Auto fanden wir dann in einer Tiefgarage für 28€ (24h).</p>
<p>Das Hotel war gut gewählt, wie sich später herausstellte. Denn mit der Metro bis zum Duomo waren es nur 4 Stationen.</p>
<p>Nach dem Check-in schnell duschen – und dann ging es mitsamt  der kompletten Fotoausrüstung zum Duomo.</p>
<p>Die Metro führt sternförmig in alle Himmelsrichtungen. Wir nahmen die Metro Nummer drei und versuchten uns am Lösen einer Fahrkarte. Wie aus dem Nichts erschien dann ein Mann und erklärte uns die Funktion. Nette Sache denke ich. Am Ende stellt sich heraus, das er einer von vielen ist, die sich so ein paar Euro am Tag verdienen. Ich gebe großzügig einen Euro, den ich in Deutschland nie einem Penner oder Schnorrer gegeben hätte.</p>
<p>Die Metrostationen sind mehrstöckig und verschachtelt. Sie haben einen morbiden Charme, sind aber brutal stickig und schwül.</p>
<p>Die Metro wirkt wie aus einer anderen Zeit. Die Geräuschkulisse erinnert in Lautstärke und Klängen an eine Baustelle. Kommunikation ist unmöglich. Die geöffneten Fenster erzeugen einen angenehmen Luftzug, kühlen aber wenigstens.</p>
<p>Beim ersten Anblick des Duomo verschlägt es uns die Sprache. Die Ausmaße wirken auch nachhaltig gewaltig.</p>
<p>n  Länge: 157 m</p>
<p>n  Breite (im Querschiff): 92 m</p>
<p>n  Breite (Längsschiff): 16,75 m</p>
<p>n  Höhe (Längsschiff): 45 m</p>
<p>n  Höhe der Säulen: 24,50 m</p>
<p>n  Durchmesser der Säulen: 3,40 m</p>
<p>n  Höhe des zentralen Achtecks: 65,5 m</p>
<p>n  Höhe der Spitze: 106,5 m</p>
<p>n  Höhe der Madonnenstatue La Madonnina: 4,16 m</p>
<p>n  Maße der Fenster in der Apsis: 20,70 x 8,50 m</p>
<p>Dank der untergehenden Sonne leuchtet der Dom in einem sanften rosa Farbton. Rechts neben dem Dom thront eine gigantische Leinwand für Übertragung des WM-Finalspiels.</p>
<p>Der Domplatz lebt von seiner Kulisse. Die Menschen erzeugen eine magische Geräuschkulisse. Rechts erkennt man die ersten Konturen der Galleria „Vittorio Emanuele II.“</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"> </span></p>
<p><strong>Dombesteigung: </strong></p>
<p>Am WM-Finaltag ist uns das Glück besonders treu, denn der Dom hat heute sogar bis 21.30 geöffnet. Leider können wir nicht aufsteigen, sondern müssen den Fahrstuhl nehmen. Satte acht Euro ärmer finden wir uns dann auf dem Dach des Doms wieder.</p>
<p>Die Kulisse ist einzigartig. Hoch über den Dächern von Mailand ist der Ausblick im Abendlicht ein wunderbares Schauspiel.</p>
<p>Ich habe sicherlich mehr als 10 Dome bestiegen, aber dieser ist der mit Abstand schönste für mich, denn die Möglichkeit auf seinem Dach zu wandern ist etwas völlig anderes, als nur einen Teil zu besichtigen. Die Architektur im Zusammenspiel mit den Farben der untergehenden Sonne lässt den Dom im Wechsel aus Licht und Schatten fortwährend neu erscheinen. Der Detailreichtum ist grenzenlos.</p>
<p>Noch eine kleine steile Treppe trennt mich vom Hauptdach des Doms.</p>
<p>Oben angekommen erblicke ich als Erstes eine riesige Leinwand und eine komplette in weiße Laken eingeschlagene Bestuhlung, die für Theateraufführungen genutzt wird.</p>
<p>Zu gerne ich hätte ich hier oben ein Stück gesehen.</p>
<p>Sehr eindrucksvoll.</p>
<p>Nach den ersten Fotos unterhalb des Doms suchen wir das nächstbeste Restaurant auf. Hinter der Galleria finden wir ein passendes Restaurant.</p>
<p>Tim bestellt sich eine Flasche Wasser, Bier und Pasta mit Muscheln. Ich natürlich eines meiner liebsten, typisch italienischen Gerichte: Vitello Tonato und ein Bier.</p>
<p>Der Kellner fragt uns, für welche Mannschaft wir heute Abend unseren Wunsch nach den WM-Titel zusprechen würden. Wir beide antworten wie aus einem Mund, dass doch Holland den Titel heimbringen solle. Das macht uns sofort zu besten Freunden.</p>
<p>20.45 Uhr – Zeit, sich unter die Menschen zu mischen.</p>
<p>Der Domplatz hat sich gut gefüllt, und wir sind auf der Suche nach dem nächsten Bier.</p>
<p>Bei jedem Ballgewinn, Foul, Ecke oder einer Torchance gerät die Masse in Wallung.</p>
<p>Mein erstes Public Viewing ist beeindruckend  :)</p>
<p>Nach dem Ende der zweiten Halbzeit und zu Beginn der ersten Nachspielzeit bricht ein Hitzegewitter los – und kurze Zeit später steht der Platz unter dem Beschuss von Regentropfen. Ein Großteil der Menschenmasse flüchtet unter die Vordächer der Galleria.</p>
<p>Tim und ich bleiben im Regen stehen und genießen das Feeling.</p>
<p>An einem Bierstand in der Nähe des Doms verwickeln uns vier Dänen in ein Gespräch. Da wir uns prächtig verstehen, führen wir das Gespräch in einer der vielen Kneipen weiter.</p>
<p>Ein paar Bier später versickern wir in einer Bar bei Mochito und Caipirinha.</p>
<p>Die lustige Truppe trennt sich um 2.3o Uhr in der Nacht. Wir machen uns mit dem Taxi auf den Weg ins Hotel.</p>
<p>Kaum angekommen schlafe ich auch schon – und bekomme gar nicht mehr mit, dass Tim die Muscheln wieder von sich gibt &#8230;</p>
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		<title>Gran Canaria – Tag 12 &#8211; Heimreise&#8230;.</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 19:54:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vadim Schober</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gran Canaria]]></category>
		<category><![CDATA[Airport]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Heimreise]]></category>

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		<description><![CDATA[12. Tag Mittwoch, 21. April 2010 Die Rückreise Inzwischen sind wir den 12. Tag auf der Insel – von ursprünglich geplanten sieben. Dank meines Arbeitgebers kann ich auch diesen letzen Tag in Ruhe verbringen. DANKE! Um kurz vor 11 Uhr erreichte uns ein Anruf von Alltours: „Hallo, Herr Schober, wollen Sie heute nach Hause fliegen?&#8221; Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>12. Tag<br />
<strong>Mittwoch, 21. April 2010<br />
</strong>Die Rückreise</p>
<p><img class="alignnone" title="Airport" src="http://gallery.vadimschober.com/blog/Gran_Canaria_2010/Airport.jpg" alt="" width="324" height="243" /></p>
<p>Inzwischen sind wir den 12. Tag auf der Insel – von ursprünglich geplanten sieben.</p>
<p>Dank meines Arbeitgebers kann ich auch diesen letzen Tag in Ruhe verbringen.</p>
<p>DANKE!</p>
<p>Um kurz vor 11 Uhr erreichte uns ein Anruf von Alltours: „Hallo, Herr Schober, wollen Sie heute nach Hause fliegen?&#8221;</p>
<p>Im ersten Augenblick wusste ich keine rechte Antwort, außer einem trockenen: &#8220;Ich muss.&#8221;</p>
<p>Nach ein paar weiteren Minuten ist alles geklärt. Abflug ist um 16:20 Uhr.<br />
Das Ziel heißt Frankfurt Main.</p>
<p>Ein wenig wehleidig packen wir ein letztes Mal alles zusammen. Ich denke: Das war’s nun wirklich!</p>
<p>Um 11 Uhr mache ich mich auf den Weg zur Rezeption, um die Schlüsselkarte neu codieren zu lassen. Eine kleine Schlange lässt mich ahnen, dass wir entweder neue Gäste im Hotel haben – oder noch einige bleiben müssen.</p>
<p>Nur in Badehose, mit Handtuch und Etienne, der auf den Schultern sitzt, warte ich geduldig. Gedanklich bin ich gerade ganz woanders.</p>
<p>Mein Traumblase zerplatzt plötzlich, als mich ein stechender Schmerz vom rechten Wadenbein erreicht. Ich möchte schreien. Der Schrei erstickt.<span id="more-263"></span></p>
<p>Mein Blick wandert nach rechts. Ein älterer, graumelierter Herr donnert ohne Rücksicht auf Verluste an mir vorbei. In diesem Moment realisiere ich, das der gute Mann mir voller Wucht seinen Wagen in das Wadenbein gerammt hat. Während ich noch versuche, den Schmerz zu ignorieren, zieht der Mann mit einem dummen Grinsen an mir vorbei.<br />
Da ich gut erholt bin, erspare ich mir weitere Schritte &#8230;</p>
<p>Nun stehe ich etwas hilflos da und sehe zu, wie das Blut aus der klaffenden Wunde quillt und sich einen Weg in Richtung Knöchel bahnt.</p>
<p>Nachdem auch das Neucodieren der Schlüsselkarte erledigt ist, beginnen die letzten Stunden auf der Insel.</p>
<p>Dank Carlos, dem Rezeptionisten, dürfen wir noch bis 14Uhr auf dem Zimmer bleiben. Die gepackten Koffer stehen nun in Sicherheit im Bungalow. Saskia nutzt die Zeit, um sich noch ein wenig zu sonnen, während ich mit Etienne im Pool herumalbere.</p>
<p>Um 13:50 Uhr finden wir uns im Rezeptionsbereich ein und warten auf den Bus. Um 14.20 Uhr warten wir noch immer. Meine innere Ruhe verliert langsam, aber stetig an Kraft. Nach einem weiteren Telefonat erfahre ich, dass der Bus auf dem Wege wäre, aber länger bräuchte, da er aus &#8220;Mogán&#8221; kommen würde. Nach ein paar weiteren Minuten steht er dann plötzlich vor der Tür.</p>
<p>OK – die erste Hürde ist genommen. Die innere Ruhe kommt zurück.</p>
<p>Der Bus parkt vor dem Airport. Alles wirkt unscheinbar, beinahe verdächtig ruhig. Die Alltours Reiseleitung bittet all die, die einen früheren Abflugtermin hatten, sich bei ihr zu melden. Saskia übernimmt diesen Part, während Etienne und ich die Koffer im Auge behalten.</p>
<p>Im Inneren des Flughafens bietet sich uns ein ganz anderes Bild. Menschmassen, soweit das Auge reicht.</p>
<p>Von den über 50! Flugschaltern ist keiner geschlossen. Warteschlangen so weit die Augen reichen. Mein Blick schweift zuerst nach rechts. Zielstrebig bewege ich das Gepäck an den nächstbesten Condor Flugschalter. Während ich hier darauf warte, dass wir einchecken können, ist Saskia mit Etienne am Condor Infoschalter.</p>
<p>Wir erhoffen uns von dort eine Auskunft drüber, was mit unseren veralteten Flugtickets passiert. Während ich so warte, höre ich Etienne lautstark lachen – und sehe, wie Saskia ihm hinterherrennt. Kurze Zeit späte steht sie leicht entnervt neben mir und übergibt mir den Jungen, weil dieser immer ausbüchst. Somit darf Sie sich erneut anstellen.</p>
<p>Da stehe ich also. Mit drei Taschen, meinem kiloschweren Kamerarucksack und dem Kleinen zwischen einer Masse von Menschen und sehne mich jetzt schon nach einem sicheren Platz im Flugzeug. Am Condor Infoschalter hat niemand eine Ahnung. Also weiter warten. Noch ist offen, wie das alles ausgeht.</p>
<p>Vor uns wartet ein älteres dänisches Ehepaar, die erst nach Frankfurt fliegen und von dort aus dann weiter wollen. Die Beiden sind angenehm entspannt. Während wir ein wenig plaudern, unterhält unser Sohn die Leute um mich herum.</p>
<p>Jetzt sind nur noch die Dänen vor uns. Da tritt eine der Damen vom Flugschalter plötzlich nach vorn. Sie stellt sich gut sichtbar zwischen die beiden Flugschalter und bittet alle Fluggäste mit dem Flugziel Frankfurt, nach vorne zu kommen.</p>
<p>Wie aus dem Nichts entspringen der Menge fluchtartig, wie von der Tarantel gestochen, einige Leute aus ihrer Warteposition in den hinteren Reihen. Sie versuchen, sich nun vor uns einzureihen. Mit einem energischen, lautstarken &#8220;Stopp&#8221; schiebe ich mich in die &#8220;Poleposition&#8221;.</p>
<p>Schier endlos lang scheinen die Minuten zu vergehen, bis wir endlich die neuen Tickets in der Hand halten. Nun fehlen nur noch die Personenkontrolle und das Durchleuchten des Handgepäcks.</p>
<p>Um die Menschenmassen zu bändigen, ist der Weg in Richtung &#8220;Gates&#8221; angelegt wie ein Irrgarten. Wie eine Schaar Ameisen bewegen wir uns in Tippelschritten zum nächsten Ziel.</p>
<p>Auf einem aus Tischen errichteten Rechteck stehen Hunderte von Plastikschalen. Jeder Passagier enthält eine entsprechende Schale und läuft mit dieser in Richtung Security Checkpoint. Hier entledigen wir uns des Inhalts unserer Hosentaschen und übergeben alles zusammen mit den Rucksäcken der Röntgenmaschine.</p>
<p>Die Flughafenmitarbeiter sind sehr zuvorkommend und freundlich. Von dem Stress, der sicherlich durch jede Zelle ihres Körpers strömt, ist nichts zu spüren. Ganz im Gegenteil. Ich biete meine Muffins an – und gemeinsam lachen wir herzhaft.</p>
<p>Das Einchecken ist eine Sache von Minuten.</p>
<p>Als ich endlich im Flugzeug sitze, fühle ich mich angenehm entspannt und erleichtert.</p>
<p>Der Rückflug ist etwas besonders. Die komplette Crew besteht nur aus Männern. Das hatten wir noch nie.</p>
<p>Terminiert für den Abflug war 16:20 Uhr. Gestartet sind wir dann ca 17:00 Uhr.</p>
<p>Die nächsten Stunden begegnen wir ständig Flugzeugen, die unsere Route queren. Es ist ein imposantes Schauspiel, wenn sich die Kondensstreifen kreuzen und nach kurzer Zeit in nichts auflösen.</p>
<p>Die Wolkenformationen bilden in der untergehenden Sonne ein unglaubliches Farbenspiel. Die Sonne wärmt mein Gesicht und ich will noch gar nicht so recht glauben, dass der Urlaub wirklich schon zu Ende ist.</p>
<p>Ein Highlight ist der Flug über das Montblanc-Massiv. Die Alpen sehen von hier oben im Abendlicht fantastisch aus. Der Schnee und die Gletscherhänge leuchten in einem satten tiefen orange-rot.</p>
<p>Ein Schauspiel, das ich nie beobachten konnte: Die untergehende Sonne beleuchtet die Wolken von oben. Ergriffen von dem Farbenspiel verfliegt die Zeit. Etienne schaut gemeinsam mit mir aus dem Fenster.<br />
Für ihn muss das wohl alles noch unfassbar sein.</p>
<p>Bei der Kofferausgabe in Frankfurt schlägt &#8220;Murphys Law&#8221; wieder zu – denn wir sind mit die Letzten, die ihre Koffer auf den Trolly laden. Beim Warten stelle ich fest, dass das Band genau 2.03 Minuten für eine Rotation braucht. Dabei ist mir nicht aufgefallen, dass eine schwarze Adidas Tasche 17 Mal meine Augen passierte. Es war unsere Tasche. Ich war wohl noch nicht wirklich angekommen &#8230;</p>
<p>Ein gebrechlicher alter Mann scheitert kurze Zeit später bei dem Versuch, seinen Koffer vom Band zu heben. Als der Koffer seiner Hand entgleitet, will ein anderer ebenfalls älterer Herr ihm zu Hilfe eilen. Der Erste will seinen körperlichen Verfall wohl nicht so recht wahrhaben und greift nun erneut nach. Nun ziehen beide an dem Koffer. Der Gesichtsausdruck des Besitzers sieht alles andere als entspannt aus. HALLO DEUTSCHLAND!!</p>
<p>Am Meeting Point werden wir sehnlichst erwartet, denn die anderen Fahrgäste warten im Shuttle, das uns nach Hause bringen sollte, schon seit drei Stunden.</p>
<p>Sie waren eine Maschine früher von den Kanaren gekommen und in Köln gelandet. Per Bus kamen sie hierher nach Frankfurt. Warum sie nicht mit dem Zug nach Hause gefahren sind, erschließt sich mir nicht.</p>
<p>Den gewünschten, und zuvor telefonisch zugesicherten, Kindersitz finden wir wieder nicht vor &#8230;</p>
<p>Ich verbringe den Rest der Fahrt damit, den Anschnallgurt von Etiennes Hals fernzuhalten &#8230;Eine Arbeit, die mir einiges abverlangt.</p>
<p>Um 0:15 Uhr sind wir dann zu Hause. Schon bald wird der Alltag beginnen &#8230;</p>
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		</item>
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		<title>Gran Canaria – Tag 11 &#8211; Warten..nichts als warten&#8230;.</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 11:36:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vadim Schober</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gran Canaria]]></category>

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		<description><![CDATA[11. Tag Dienstag, 20. April 2010 Entspannung PUR Was soll ich sagen, wir sind noch immer hier &#8230; Wie jeden morgen geht es zu erst zur Rezeption. Keine Info ! Nach zwei Anrufen bekommen wir die Aussage, dass nur wenige Kontingente verfügbar sind. Wir sollen uns bereithalten! Als Zeitfenster nennt man uns eine Stunde und dreißig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>11. Tag</p>
<p><strong>Dienstag, 20. April 2010</strong></p>
<p>Entspannung PUR</p>
<p>Was soll ich sagen, wir sind noch immer hier &#8230;</p>
<p>Wie jeden morgen geht es zu erst zur Rezeption. Keine Info !</p>
<p>Nach zwei Anrufen bekommen wir die Aussage, dass nur wenige Kontingente verfügbar sind. Wir sollen uns bereithalten! Als Zeitfenster nennt man uns eine Stunde und dreißig Minuten.<span id="more-261"></span></p>
<p>Das heißt im Klartext für uns: Koffer packen – sprich klar Schiff machen.</p>
<p>Als es zwei Uhr ist, haben wir keinen Bock mehr zu warten.</p>
<p>Wir wagen das Risiko und fahren an den Strand. Wir halten das für kalkulierbar.</p>
<p>Am Pool abhängen, nein danke!</p>
<p>Leider ist es uns aufgrund des genannten Zeitfensters nicht möglich eine weitere Tour zu starten. Das Risiko, den Flieger zu verpassen, ist einfach zu groß.</p>
<p>Also fahren wir erneut an den Strand bei den Dünen. Das ist einfach am nächsten.</p>
<p>Dort verbringen wir zwei Stunden.</p>
<p>Wir genießen später noch bei der „Vecchia Trattoria Sorrento“ einen genialen Service. Es gibt frisch gepressten Orangensaft, Vanille-Eis mit heißen Himbeeren und Kaffee.</p>
<p>Ihr findet das Restaurant auf Höhe des Strandes in der Straße in Richtung Leuchtturm (am hinteren Ende).</p>
<p>Das Restaurant ist geziert mit typischen Bildern italienscher Baudenkmäler.</p>
<p>Man sitzt auf braunen Rattanstühlen mit weißen Kissen.</p>
<p>Ab 17:00 Uhr waren wir noch einmal im Pool baden &#8230;</p>
<p>Ein Anruf kam nicht!</p>
<p>Mal sehen, was morgen passiert.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gran Canaria – Tag 10 &#8211; Tour in den Norden Gran Canarias</title>
		<link>http://blog.vadimschober.com/blog/2010/04/gran-canaria-%e2%80%93-tag-10-tour-in-den-norden-gran-canarias/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 22:02:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vadim Schober</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gran Canaria]]></category>
		<category><![CDATA[Basilika]]></category>
		<category><![CDATA[Marrero]]></category>
		<category><![CDATA[Teror]]></category>

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		<description><![CDATA[10. Tag Montag, 19. April 2010 Tour in den Norden Gran Canarias ( mehr Bilder folgen in Kürze ) Wir fühlen uns wie in einer Zeitschleife – und erinnern uns an Phil Connors, den spöttelnden TV-Wetteransager, dem es davor graut, seinen regelmäßigen Verpflichtungen nachzugehen. Und täglich grüßt das Murmeltier &#8230; Auch für uns heißt es: jeden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>10. Tag</p>
<p><strong>Montag, 19. April 2010</strong></p>
<p>Tour in den Norden Gran Canarias</p>
<p><a href="http://gallery.vadimschober.com/blog/Gran_Canaria_2010/Day_10_Basilika.jpg" rel="lightbox[259]" rel="lightbox"><img class="alignnone" src="http://gallery.vadimschober.com/blog/Gran_Canaria_2010/Day_10_Basilika.jpg" alt="Basilika" width="432" height="288" /></a></p>
<p><a href="http://gallery.vadimschober.com/blog/Gran_Canaria_2010/Day_10_Teror_Canarians.jpg" rel="lightbox[259]" rel="lightbox"><img class="alignnone" title="Canarians" src="http://gallery.vadimschober.com/blog/Gran_Canaria_2010/Day_10_Teror_Canarians.jpg" alt="" width="432" height="288" /></a></p>
<p><a href="http://gallery.vadimschober.com/blog/Gran_Canaria_2010/Day_10_Teror.jpg" rel="lightbox[259]" rel="lightbox"><img class="alignnone" title="Teror" src="http://gallery.vadimschober.com/blog/Gran_Canaria_2010/Day_10_Teror.jpg" alt="" width="432" height="288" /></a></p>
<p>( mehr Bilder folgen in Kürze )</p>
<p>Wir fühlen uns wie in einer Zeitschleife – und erinnern uns an Phil Connors, den spöttelnden TV-Wetteransager, dem es davor graut, seinen regelmäßigen Verpflichtungen nachzugehen. Und täglich grüßt das Murmeltier &#8230;</p>
<p>Auch für uns heißt es: jeden Morgen das gleiche Spiel.</p>
<p>Infos einholen, telefonieren, Mietwagen verlängern, einkaufen, bei Ankunft im Hotel erneut auf Infos hoffen &#8230;</p>
<p>Aktuell wissen wir nichts!<span id="more-259"></span></p>
<p>Seit genau zwei Tagen kam von Alltours kein Fax mehr in das Hotel. Alle Informationen seitens der Fluglinien, Preise für die verlängerte Unterkunft, Luftraumfreigabe usw. haben wir aus dem Internet, der lokalen Presse oder von anderen Urlaubern.</p>
<p>Hier herrscht ein reger Informationsaustausch. Inzwischen weiß ich, dass hier Niederländer, Briten, Franzosen, Belgier, Deutsche und Russen wohnen. Die Niederländer haben über Thompson gebucht, und zahlen satte 20€ weniger als wir.</p>
<p>Dank Englisch klappt die Verständigung abgesehen von heftigen Dialekten ganz gut.</p>
<p>Das Hotel ist Klasse. Alles ist sehr familiär und das komplette Personal ist ständig bemüht, uns mit Informationen zu versorgen.</p>
<p>Von José Carlos, dem Rezeptionisten erfahre ich, das in der Stadt Teror, in der wir heute waren, Mönche die wohl besten Cookies der Welt herstellen.</p>
<p>Leider haben wir das zu spät erfahren.</p>
<p>Die Ausgabe der Cookies erfolgt über einen Drehteller, der in eine Tür eingelassen ist. Somit kann der Wechsel zwischen den Cookies in den Euros stattfinden ohne, dass die Mönche gesehen werden.</p>
<p>Leider haben wir das zu spät erfahren. Vielleicht hätte ich ihn mal vor jeder Tour fragen sollen, ob er noch zusätzliche Informationen hat, die nicht im Reiseführer stehen &#8230; Ein andermal vielleicht.</p>
<p>Inzwischen haben wir 12.30 Uhr</p>
<p>Da seitens Alltours die Aussage kommt, das kein Flieger geht, entscheiden wir uns, dass wir eine neue Tour unternehmen.</p>
<p>Da wir den Norden von Gran Canaria bisher am wenigstens erkundet haben, entschließen wir uns, den Rest des Tages im Norden zu verbringen.</p>
<p>Die Fahrt führt zuerst über die GC 1 bis kurz vor „Punto del Palo“ in Richtung „Las Palmas“. Ein kleines Stück geht dann über die GC3. Auf der Höhe von Marrero kreuzen wir dann auf die GC 21 in Richtung Teror, dem Zielort der heutigen Tour.</p>
<p>Der Norden ist völlig anders als der Rest der Insel. Man ist wirklich versucht, sich die Frage zu stellen, ob man noch immer auf derselben Insel weilt.</p>
<p>Die blanken Felsen weichen blühenden Landschaften und die Straßen gleichen unseren Alleen im Frühling. Die Sonne kommt hier noch schwer durch die Wolken und den Dunst. Es ist deutlich kühler.</p>
<p>Das milde Klima kommt hier der Landwirtschaft zugute. Überall findet man bewirtschaftete Felder: Zitronenplantagen, Avocados, Guaven, Mispeln und Bananen gibt es hier zu entdecken.</p>
<p>Auf den kleinen Plateaus finden sich Bienenkörbe.</p>
<p>Auffällig ist der Baumbewuchs im Vergleich zum Rest der Insel. Leider findet sich auf den Straßen keine Möglichkeit für einen sicheren Stopp, um ein Foto einzufangen.</p>
<p>Typisch wie überall auf de Insel ist auch hier die Fahrweise der Einheimischen: Dicht auffahren, kurz Hupen und mit Tempo überholen, auch wenn es kurz vor einer Kurve ist.</p>
<p>Der Norden ist romantisch schön, zu gerne würden wir noch mehr sehen. Wollen. Aber leider ist unsere Abreise zu ungewiss, als sich Träumen für weitere Tage hinzugeben.</p>
<p>Schon bei der Ankunft in der „Teror“ ist klar, dass es sich hier um einen wundervollen, typisch kanarischen Ort handelt.</p>
<p>Alles wirkt ein wenig verschlafen. Kein lautes Hupen, kein Gedränge in den Straßen. An einer Kreuzung regelt ein Polizist den Verkehr.</p>
<p>Wir halten in einer schattigen Nebenstraße hinter der mächtigen Basilika.</p>
<p>Teror selbst ist überschaubar klein.</p>
<p>Die „Plaza del Pino“ ist erstaunlich ruhig. Hier und dort ein paar Touristen.</p>
<p>Drei Einheimische unter einem riesigen argentinischen Baum posieren für ein Foto.</p>
<p>Von den Dreien erfahre ich, dass wir unbedingt die Stadt „Arucas“ besuchen sollen. Allesamt deuten mit einer eindeutigen Mimik und Gestik an, dass die Kathedrale „bellissimo“ sein soll.</p>
<p>Einer von den drei schenkt uns Bonbons. Den Rest dessen, was die Drei erzählen, verstehe ich leider nur in Bruchteilen.</p>
<p>Ich deute aber viel. So erfahre ich, dass der Weg nach „Tejeda“ sehr kurvenreich sei – und dass viele Bauwerke hier in „Teror“ handwerklich sehr wertvoll sind. Dies versuchen sie sehr eindrucksvoll durch eine Geste zu verdeutlichen, die Meißelbewegungen andeutet.</p>
<p>Rund um die Basilika spiel sich wohl das leben ab. Hier und dort gibt es Cafés, die aber kaum besucht sind. Ob das wohl eine Folge des Vulkanausbruchs ist?</p>
<p>Die Basilika ist ein wahrer Schatz. Von außen unscheinbar, vermittelt sie von innen ihre liebe zum Detail.</p>
<p>Obwohl die Basilika zu dieser Zeit geschlossen hat, dürfen wir hinein.</p>
<p>Etienne scheint mal wieder gute Wirkung zu zeigen.</p>
<p>Um ehrlich zu sein, vermag ich das Innere nicht zu beschreiben, da ich keine treffenden Worte finde, die der Basilika gerecht werden.</p>
<p>Aber zum Glück ist die Fotografie ja ein gutes Mittel um Worte zu ersetzen.</p>
<p>(Also beachtet die Bilder genau, besonders die Liebe zum Detail.)</p>
<p>Unter einem der zwei großzügig Schatten spendenden Bäume setzen wir uns nieder, und genießen einen Moment der stille. Der Wind weht erfrischend, und die Sonne durchdringt nur mit Mühe die Wolken.</p>
<p>Gleich neben der Basilika zeigt sich die „Casa Consistorial“ einem Bau, der sich gut in die Kulisse integriert.</p>
<p>Unmittelbar vor der Basilika befindet sich das „Casa Museo Patronos De La Virgen“ einem der besterhaltenen traditionellen kanarischen Stadthäuser.</p>
<p>Ein Besuch ist sicherlich lohnenswert. Nur leider war an diesem Tag alles verschlossen.</p>
<p>Kurz dahinter befindet sich ein Brunnen, welcher über einige Treppen hinabführt. Leider führte dieser kein Wasser. Somit können wir nicht viel über die Wirkung sagen.</p>
<p>Vor der Basilika erstreckt sich die Innenstadt mit ihren alten Häusern, die alle traditionell in leuchtenden Farben gestrichen sind. Auffällig hier ist, dass fast alle Häuser einen wundervollen Holzbalkon tragen.</p>
<p>Nach einem Rundlauf durch die Stadt unterhält uns einer drei alten Männer noch eine gute halbe Stunde. Hier erfahre ich, dass er wegen seines Rückens nicht soviel verrichten kann. Auch, dass er ein Hörgerät hat.</p>
<p>Nach einen langen Verabschiedung fahren wir über die GC 42 in Richtung „Vega de San Mateo“ und fahren dort aus auf die GC 15 in Richtung „Santa Brigida“ einem Ort, der nach dem Reiseführer einen Besuch lohnt. Uns aber überzeugt sie nicht – und so fahren wir weiter.</p>
<p>Weiter geht es über die GC 4 und GC 3 auf die GC 1 in Richtung „Mogán“.</p>
<p>Im Hotel angekommen holen wir neuen Informationen ein, die aber auf dem gleichen Stand sind, wie 6 Stunden zuvor.</p>
<p>Als wir zum Abendessen gehen, ist ungewiss, wie es weitergeht &#8230;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gran Canaria – Tag 9 &#8211; Fahrt nach Fataga</title>
		<link>http://blog.vadimschober.com/blog/2010/04/gran-canaria-%e2%80%93-tag-9-fahrt-nach-fataga/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 22:34:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vadim Schober</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gran Canaria]]></category>
		<category><![CDATA[Fataga]]></category>
		<category><![CDATA[Molina del Agua]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.vadimschober.com/blog/?p=254</guid>
		<description><![CDATA[9. Tag 18. April 2010 Fahrt nach Fataga und Besuch der Finca „Molina del Agua“ ( mehr Bilder folgen in Kürze ) Also, wie es aussieht, sind wir hier noch auf längere Zeit. Alltours ist bemüht, aber dem Ansturm nicht gewachsen. Einige Touristen buchen inzwischen eigens ihre Flüge um – sei es direkt am Flughafen oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>9. Tag</p>
<p><strong>18. April 2010</strong></p>
<p>Fahrt nach Fataga</p>
<p>und</p>
<p>Besuch der Finca „Molina del Agua“</p>
<p><a href="http://gallery.vadimschober.com/blog/Gran_Canaria_2010/Day_9_Finca_Molina_Del_Agua.jpg" rel="lightbox[254]" rel="lightbox"><img class="alignnone" src="http://gallery.vadimschober.com/blog/Gran_Canaria_2010/Day_9_Finca_Molina_Del_Agua.jpg" alt="" width="432" height="288" /></a></p>
<p><a href="http://gallery.vadimschober.com/blog/Gran_Canaria_2010/Day_9_Snakeeater.jpg" rel="lightbox[254]" rel="lightbox"><img class="alignnone" src="http://gallery.vadimschober.com/blog/Gran_Canaria_2010/Day_9_Snakeeater.jpg" alt="" width="432" height="288" /></a></p>
<p>( mehr Bilder folgen in Kürze )</p>
<p>Also, wie es aussieht, sind wir hier noch auf längere Zeit. Alltours ist bemüht, aber dem Ansturm nicht gewachsen.</p>
<p>Einige Touristen buchen inzwischen eigens ihre Flüge um – sei es direkt am Flughafen oder im nächsten Alltours Büro hier in Maspalomas.</p>
<p>Nach einem erneuten Anruf bei der Alltours Notfallnummer bekomme ich die Info, das dies, wie schon im Gespräch eingangs erwähnt, völliger Unfug sei, da alle Stunden neue Infos über die Fluglage durchdringen.</p>
<p>Dank Internet sind wir hier immer auf dem neusten Stand. Ich studiere die Wetterkarten, und Plane so entsprechend unsere Tage. Da wo Sonne ist, da geht die Reise hin.</p>
<p>Da wir jetzt schon den zweiten Tag verlängert hier sind, haben wir das Problem, dass die Klamotten sich dem Ende neigen.<span id="more-254"></span></p>
<p>Also mussten wir heute abermals in das Fara2 Center. Handwaschpaste, Getränke für unterwegs, was zum Naschen, Deo, Shampoo usw.</p>
<p>Ebenfalls mussten wir uns durch Playa del Ingles kämpfen, um bei der dort ansässigen „Top Car“ Autovermietung unsere Versicherung und Leihdauer unserem Aufenthalt anzupassen.</p>
<p>Danach ging es wieder ins Hotel. Inzwischen haben wir 12.00 Uhr. Keine neue Info. Erneuter Abruf bei Alltours, mit dem Ergebnis, das wir den Tag für uns haben. Wenn das jeden Tag so geht, dann nervt mich das jetzt schon.</p>
<p>Ein Blick in den Reisführer zeigt auf, dass entfernte Ziele nicht mehr machbar sind. Also wählen wir als Ziel „Fataga“. Ein kleines verschlafenes Dorf an der GC 60 nähe „Santa Lucia“ und „San Bartelome“.</p>
<p>Als Einstieg wähle ich die GC1 in Richtung „Las Palmas“ auf der Höhe von San Augustin wissen wir, dass wir von der GC 1 nicht auf die GC 60 kreuzen können. Also wechseln wir von der GC1 auf die GC 500 in Richtung „Mogán“ und kreuzen kurze Zeit später auf die GC 60. Hier sind 100 % Konzentration gefragt, denn die Verkehrsführung ist hier alles andere als eindeutig.</p>
<p>Die Fahrt entlang dem „Barranco de Fataga“ verläuft anfangs wenig spektakulär.</p>
<p>Vorbei führt die Fahrt an „Mundo Aborigen“ einem Freilichtmuseum, das die Tradition der Altkanarier anschaulich in nachgebauten Stallungen, Höhlen und steinernen Rundhäusern darstellt.</p>
<p>Den Besuch haben wir uns für später aufgehoben, da wir in der „Cueva Pintada“ schon viel erfahren konnten.</p>
<p>Von hier oben hat man einen wundervollen Weitblick bis hinunter nach Maspalomas mit seinen Dünen, die zu diesem Zeitpunkt aber recht diesig aussehen.</p>
<p>Langsam geht die Fahrt mit erlaubtem Tempo von 40 km/h die Serpentinen hinauf. Links fällt die Straße steil hinab, während wir zur rechten Seite haarscharf an den Felsen entlangfahren.</p>
<p>Auf der Mitte der Strecke passieren wir einen genialen Spot, welcher sich völlig unverhofft, aber eindrucksvoll präsentiert.</p>
<p>Wie aus dem nichts eröffnet sich eine schier grenzenlose Weitsicht in das innere Herz von Gran Canaria. Wir beide sind ungemein angetan von dieser Aussicht. Wir blicken hinab in einen zu beiden Seiten stark abfallenden Canyon, in dessen inneren es blüht und sich immer wieder kleinere Verwerfungen auftun. Von hier hat man auch einen schönen Blick auf die Straße, die förmlich an den Bergen klebt.</p>
<p>Fataga stellt sich als Enttäuschung heraus. Daher lassen wir Fataga schnell hinter uns. Einen guten Kilometer später besuchen wir die Finca „ Molina del Agua“ welche sich schattig in einem Wald aus Palmen versteckt.</p>
<p>Der Rezeptionsbereich erinnert ein klein wenig an eine Farm in Afrika.</p>
<p>Am Eingang thront ein Totem in beachtlicher Größe.</p>
<p>Das Restaurant befindet ungefähr 100 Meter hinter dem Haupteingang leicht abseits umgeben von stattlichen Palmen.</p>
<p>Die Anlage ist liebevoll hergerichtet und erzeugt in ihrem Gesamtkonzept.</p>
<p>Das ganze Restaurant wird luftig überspannt von sonnendurchlässigen Strohbündeln.</p>
<p>Überall sind Fackeln, die am Abend sicherlich eine tolle Atmosphäre schaffen.</p>
<p>Gleich neben dem Barbereich befindet sich ein offener Holzgrill, auf dem zwei riesige Rumpsteaks saftig braun gebraten werden.</p>
<p>Wir ordern zwei Kaffe und sind erstaunt, dass der Kaffee frisch gemahlen wird. Das Aroma überzeugt auf Anhieb. Ermutigt durch den gelungenen Auftakt lassen wir die Karte kommen und bestellen typische kanarische Würste vom Grill und Ziegenkäse.</p>
<p>Als Gruß aus der Küche serviert man uns frisches gebackenes Brot und eine Knoblauchpaste.</p>
<p>Zum eigentlichen Essen serviert man noch Schnecken. Diese wurde in einem Sud aus Curry und Chili gedünstet und sind rech teigen im Geschmack und Konsistenz.</p>
<p>Da Saskia keine Schnecken isst, esse ich sie alle auf. Etienne probiert, lehnt dann aber dankend mit „buäh, schmeckt nicht“ ab.</p>
<p>Nach dem Essen sehe meine Hände aus wie die eines Kettenrauchers. Meine Fingerkuppen sind durch den Curry Fond völlig Gelb.</p>
<p>Die kanarischen Würste sind knusprig gegrillt und herzhaft im Geschmack.</p>
<p>Der Ziegenkäse wird in Dreiecken geschnitten zusammen mit Aprikosenmarmelade serviert. Ein Geschmackserlebnis der besonderen Art. Der herbe Geschmack von dem Käse und die leicht süße Marmelade harmonieren bestens.</p>
<p>Während sie Sonne scheint und der Wind leicht weht, verzehren wir unser Essen und erfreuen uns der gemeinsamen Zeit ohne Hektik und urbanen Einflüssen.</p>
<p>Sonntag muss auch hier auf den Kanaren der Tag sein, an dem sich alle treffen. Die Straße lebt förmlich von Motorradfahrern und Radfahrern.</p>
<p>Die Motorradfahrer geben auch hier bestens um sich frühzeitig in den Tod zu fahren. Während Saskia bei jeder Kurve damit rechnet, dass bald einer auf der Motorradhaube landet.</p>
<p>Da an diesem Tage nicht Zeit ist, machen wir nochmals einen Besuch an den Dünen bei Maspalomas.</p>
<p>Saskia und Etienne laufen entlang des Barranco, und ich wähle den direkten Weg durch die Dünen. Ich hoffe nochmals auf gute Fotos im kommenden Abendlicht.</p>
<p>Die Stille hier ist wieder ergreifend. Entlang des Weges raschelt es die ganze Zeit. Hier und dort flitzen die Echsen unter die dürren Büsche.</p>
<p>Gute 30 cm Kopf bis Schwanz messen die größten Exemplare.</p>
<p>Mir gelingt kein einziges Foto. Ich bin etwas frustriert.</p>
<p>Auch ertappe ich mich dabei, dass ich mich an vermeintliche Echsen heranschleiche, die sich aber als leblose Holzstücke entlarven.</p>
<p>Scheinbar verraten mich die über mir schwirrenden Vögel oder die Vibrationen im Boden.</p>
<p>Insgesamt bin ich aber mit der Ausbeute zufrieden.</p>
<p>Entlang des Strandes posieren noch einige Leute vor meiner Kamera.</p>
<p>Nach Austausch der E-mail-Adressen ziehe ich davon.</p>
<p>Bei der Ankunft im Hotel erfahren wir, dass erneut alle Flüge gestrichen sind.</p>
<p>Somit wissen wir, dass morgen alles wieder von vorne beginnt.</p>
<ol>
<li>Auto verlängern</li>
<li>Alltours anrufen</li>
<li>Bis 12.00 Uhr auf Infos warten</li>
<li>Usw.</li>
</ol>
<p>Man darf gespannt sein &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gran Canaria – Tag 8 &#8211; Entspannungstag in „Puerto de Mogán“</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 22:20:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vadim Schober</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gran Canaria]]></category>

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		<description><![CDATA[8. Tag Samstag, 18. April 2010 Entspannungstag in „Puerto de Mogán“ Irgendwie mochte ich Vulkane schon immer. Seit gestern aber noch mehr. Sofern man von einem „Dank“ sprechen kann, haben wir einen weiteren Tag gewonnen. &#8220;Um 180 Grad wenden und nichts wie raus&#8221; titelte nTV in seinem Internetportal. Alltours macht von § 651 j (1) BGB Gebrauch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>8. Tag</p>
<p><strong>Samstag, 18. April 2010</strong></p>
<p>Entspannungstag in „Puerto de Mogán“</p>
<p>Irgendwie mochte ich Vulkane schon immer. Seit gestern aber noch mehr.</p>
<p>Sofern man von einem „Dank“ sprechen kann, haben wir einen weiteren Tag gewonnen.</p>
<p><a href="http://www.n-tv.de/mediathek/bilderserien/panorama/Flugchaos-auch-in-Deutschland-article824759.html"><strong>&#8220;Um 180 Grad wenden und nichts wie raus&#8221;</strong></a> titelte nTV in seinem Internetportal.</p>
<p>Alltours macht von § 651 j (1) BGB Gebrauch und kündigt uns wegen höherer Gewalt den Reisevertrag. Eine weitere Nacht wird bezahlt, für den Rest müssen dann aufkommen. Rückflug uns Transfer sind weiterhin kostenlos, und werden vom Reiseveranstalter organisiert.</p>
<p>Ich bin gespannt, wie – und wann wir wieder nach Hause kommen.</p>
<p>Normalerweise würden wir jetzt schon im Flieger sitzen.<span id="more-246"></span></p>
<p>Heute sind wir nochmals nach „Puerto de Mogán“ gefahren, und haben dort gute zwei Stunden am Strand verbracht. Anschließend haben wir bei gutem Essen den Urlaub ausklingen lassen. Denn unter Umständen geht es ja dann doch schon morgen Mittag mit dem Flieger nach Hause &#8230;</p>
<p>Das Restaurant trägt den Titel „tu Casa“ und ist gleich am Strand das erste Haus mit einer gemauerten Fassade.</p>
<p>Ein Blick an das Innere des Hotels lohnt, denn birgt einen kleinen Schatz.</p>
<p>Zu essen gab es Parmaschinken mit Melone, Champignonomelette, geröstetes Brot mit frischer Tomate und Olivenöl – und für den kleinen eine frische Gemüsesuppe.</p>
<p>Saskia hat noch ihr Kleid kaufen können, welches sie beim ersten Besuch schon entdeckt hatte. (Glück für mich)</p>
<p>Von 18 bis 18:20 Uhr habe ich der Rezeption des Hotels auf den zuständigen Ansprechpartner von &#8220;Top Car&#8221; gewartet. Ausgemacht war, dass wir das Auto um 18.00 Uhr übergeben.</p>
<p>Bei einem weiteren Anruf lässt man mich wissen, dass ich einfach den Schlüssel an der Rezeption abgeben solle &#8230; Tolle Wurst.</p>
<p>Anyway, ich habe mich schön in der Sonne geaalt. <img src='http://blog.vadimschober.com/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Morgen ist der Tagesablauf ungewiss. Werde wohl erst wieder mit Alltours telefonieren müssen. Ich bin gespannt. Lieber zahlen wir noch eine weitere Nacht, wenn wir im Gegenzuge eine feste Zeit für die Abfahrt haben.</p>
<p>Am Pool auf die entsprechenden Infos zu warten ist definitiv keine Option.</p>
<p>Aber warten wir es ab &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gran Canaria – Tag 7 &#8211; „Mirador de Balcon“ und die „Cueva Pintada“ bei Galdar</title>
		<link>http://blog.vadimschober.com/blog/2010/04/gran-canaria-%e2%80%93-tag-7-%e2%80%9emirador-de-balcon%e2%80%9c-und-die-%e2%80%9ecueva-pintada%e2%80%9c-bei-galdar/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 20:24:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vadim Schober</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gran Canaria]]></category>
		<category><![CDATA[Cueva Pintada]]></category>
		<category><![CDATA[Galdar]]></category>
		<category><![CDATA[Mirador de Balcon]]></category>

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		<description><![CDATA[7. Tag Freitag, 16. April 2010 „Mirador de Balcon“ und die „Cueva Pintada“ bei Galdar ( mehr Bilder folgen in Kürze ) Mein erster Gedanke heute Morgen war einfach ein: „Wow!“ Der obligatorische Blick auf dem Fenster, bescherte sofort gute Laune. Ich blickte in einen strahlend blauen Himmel. Wie gestern angekündigt hat der „Familienrat“ sein OK [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>7. Tag</p>
<p><strong>Freitag, 16. April 2010</strong></p>
<p>„Mirador de Balcon“</p>
<p>und die „Cueva Pintada“ bei Galdar</p>
<p><a href="http://gallery.vadimschober.com/blog/Gran_Canaria_2010/Day_7_Playa_de_los_Amadores.jpg" rel="lightbox[249]" rel="lightbox"><img class="alignnone" title="Playa de los Amadores" src="http://gallery.vadimschober.com/blog/Gran_Canaria_2010/Day_7_Playa_de_los_Amadores.jpg" alt="" width="432" height="288" /></a></p>
<p><a href="http://gallery.vadimschober.com/blog/Gran_Canaria_2010/Day_7_Mirador_De_Balcon.jpg" rel="lightbox[249]" rel="lightbox"><img class="alignnone" src="http://gallery.vadimschober.com/blog/Gran_Canaria_2010/Day_7_Mirador_De_Balcon.jpg" alt="Mirador De Balcon" width="419" height="628" /></a></p>
<p>( mehr Bilder folgen in Kürze )</p>
<p>Mein erster Gedanke heute Morgen war einfach ein: „Wow!“</p>
<p>Der obligatorische Blick auf dem Fenster, bescherte sofort gute Laune.</p>
<p>Ich blickte in einen strahlend blauen Himmel.<span id="more-249"></span></p>
<p>Wie gestern angekündigt hat der „Familienrat“ sein OK gegeben für die Tour zum „Mirador de Balkon“ und der „Cueva Pintada“.</p>
<p>Da wir mit dem kleinen noch mal an den Strand möchten, entschließen wir uns, nochmals zum „Playa de los Amadores“ zu fahren.</p>
<p>Hier verweilen wir gemütlich zwei Stunden. Nach einem erfrischenden Milchshake führt uns der Weg wieder auf die GC 500 in Richtung „Mogán“.</p>
<p>Kurz hinter „Puerto de Mogán“ kreuzen wir erneut auf die GC 200 in Richtung „San Nicolas“.</p>
<p>Nach dem Passieren des Schildes „Fuente de Los Azule Jos“ machen wir halt an eine Aussichtsplattform.</p>
<p>Etienne schläft und Saskia wartet geschlagene 30 Minuten im Auto, während ich mal „kurz“ ein paar Fotos machen bin.</p>
<p>Ihre Geduld ist bisweilen eine ihrer großen Stärken. <img src='http://blog.vadimschober.com/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> <!--more--></p>
<p>Ich wechsle auf die andere Straßenseite. Dort angekommen laufe ich 10 Meter, und schon stehe ich vor einem massiven Gesteinsfeld, welches nicht nur total ausgewaschen ist, sondern auch durch sine Vielzahl von Farben hervorsticht. Mehrere Grüntöne, Kupferfarben, Rot, Türkies lassen den Felsblock in der Sonne schimmern.</p>
<p>Im oberen Bereich erhebt sich eine gut 40&#215;40 Meter große grüne Gesteinschicht hervor, welche ich unbedingt fotografieren will.</p>
<p>Im unteren Bereich bilden Kalkschichten durch setzt mit massiven Gesteinsbrocken die Basis. Wasser hat sich hier Massiv seinen Weg gebahnt.</p>
<p>Der Lauf des Wassers ist gut zu erkennen. In einer kleinen Senke dümpelt ein wenig Wasser vor sich hin. Zwei ältere Herrschaften uns ein knutschendes Paar sind hier mit mir die einzigen Zeugen des Naturschauspiels.</p>
<p>Leider habe ich zu diesem Zeitpunkt nur mein Ultraweitwinkel auf der Kamera – und somit steht fest, dass ich höher steigen muss, um die Gewalt der Steine besser einfangen zu können.</p>
<p>Nur wie steige ich in den Berg ein? Direkt vor mir türmt sich eine unüberwindbare Steilwand auf. Keine Chance.</p>
<p>Recht daneben starte ich einen Versuch und muss kurze Zeit später aufgeben, da das Gestein beim Laufen so stark nachgibt, das ich Gefahr laufe wegzurutschen.</p>
<p>Was jetzt? Linke Seite? OK, denke ich, ist ein Versuch wert.</p>
<p>Der Weg führt in gut 60 % Steigung hinauf. Der Kalk zerbröselt in meinen Händen – kein Halt &#8230; was nun?</p>
<p>Ich hänge die Kamera nun um meine Schulter und fasse auf gestreckten Zehenspitzen nach oben. Ich habe festen Halt. So hangle ich mich sieben Meter den Fels hinauf.</p>
<p>Am Ende stoße ich auf festen Untergrund. Unter mir türmt ein gut fünf Meter tiefer Abgrund. Und ich stehe dort ohne Sicherung und frage mich in dem Augenblick, ob es das wert ist. Ohne wirklich weiter darüber nachzudenken, setze ich meinen Weg fort.</p>
<p>Mit ein paar Griffen im Gestein klettere ich immer weiter noch oben.</p>
<p>Nach vielleicht 2 Minuten erreiche ich ein kleines Plateau voller Kakteen.</p>
<p>Ich habe endlich festen Untergrund und springe über die Steine zu meinem Zeil. Inzwischen habe ich gute 10 Meter Höhenunterschied bewältigt.</p>
<p>Ich mache meine Bilder und mach mich dann auch sofort wieder auf den Rückweg.</p>
<p>Hoch ging leicht denke ich mir, während ich nach unten blicke. Mit der Kamera in der Hand kommst Du da nie wieder runter denke ich.</p>
<p>Ich überlege kurz und hänge die Kamera an einen Feldvorsprung. Ich lasse mich rückwärts hinunter. Meine Füße bekommen nur keinen Untergrund.</p>
<p>Ich hänge nun da und Blicke nach unten. Einen Meter neben mir erhebt sich das Gestein ein wenig. Mit dem rechten Fuß habe ich nun festen Stand im Fels.</p>
<p>Langsam setze ich die Hände nach, bis ich auf beiden Beinen fest stehe.</p>
<p>Ein griff und die Kamera hängt wieder an meiner Schulter. Beim Entlanghangeln an der Kante trete ich einige Steine in Bewegung die mit krachen und donnern unten aufschlagen.</p>
<p>Nach schweißtreibenden, schier endlosen fünf Minuten, bin ich wieder unten angelangt. An einem Stück J</p>
<p>Noch immer geht es weiter auf der GC 200. Meine avisierten 60 Minuten fahrt ab „Puerto de Mogán“ bis zum „Mirador de Balcon“ dauern dann aber doch ganze zwei Stunden. Der Ausblick entschädigt aber das lange fahren.</p>
<p>Über 200 Meter fallen hier die Klippen ins Meer hinab. Die starke Brandung hat hier einen fantastischen Küstenabschnitt geformt.</p>
<p>Wir genießen die Aussicht. Ich mache Bilder und erfreue mich wie ein Kind an der Funktion meines Politfilters.</p>
<p>Nach 30 Minuten geht es dann auf der GC 200 weiter in Richtung „Agaete“ wo wir dann auf die GC2 in Richtung „Galdar“ kreuzen.</p>
<p>In „Galdar“ kommen wir nun um ca 17.15 an. Ohne Probleme finden wir die „Cueva Pintada“.</p>
<p>Allerdings ist sie weit mehr als nur eine Höhle. Leider wurde das im Reiseführer nicht erwähnt. Somit fehlte uns die Zeit, um alles zu erkunden.</p>
<p>Unter <a href="http://www.cuevapintada.org">http://www.cuevapintada.org</a> kann man sich gut vorab informieren.</p>
<p>Vielmehr handelt es sich hier um ein archäologisches Zentrum. Es gibt 3D Multivisionsshows, Dokumentarfilme, natürlich die Wandmalereien – die man aber nur in einer „Klimakammer“ bewundern kann. Die antiken Behausungen liegen in einer Art Freilichtmuseum. Ein Stahlgerüst überdacht das ganze Arsenal und an allen Seiten Hänge Meterlange orangefarbene Stoffbahnen, die vor Sonnenlicht schützen. Im Inneren ist es angenehm kühl und luftig.</p>
<p>Der Bau wurde mit Fördermitteln der Eu und dem Land Spanien sowie einigen Trägern von Gran Canaria für über 6. Millionen Euro errichtet.</p>
<p>Wir waren sehr angetan, wie hier moderne Möglichkeiten der Kommunikation und Veranschaulichung umgesetzt worden sind.</p>
<p>Nach dem Besuch machten wie mehr durch Zufall noch Stopp in einer der ältesten Kneipen auf Gran Canaria, dem Ca Juancri.</p>
<p>Ein geniales Stück Geschichte kann man hier erleben. Mit meinen paar Brocken spanisch bestelle ich zwei Kaffe und ein Wasser.</p>
<p>In der Kneipe kann man vieles bewundern. Am interessanten ist aber die Flaschensammlung, die es zu bewundern gibt. Viele der hier gezeigten und liebevoll präsentierten Flaschen sind alte traditionelle Flaschen, wie es sie so gar nicht mehr gibt. Nostalgie pur.</p>
<p>An den hinteren Tischen wird eifrig Skat „gekloppt“ und am Tresen trifft man sich zum Bier oder Kaffee.</p>
<p>Die Stimmung ist grandios.</p>
<p>Auf dem Rückweg fahren wir weiter über die GC2 und kreuzen kurz vor Las Palmas auf die Umgehungsstraße GC3 in Richtung „Aero Puerto“. Von dort aus geht es dann wieder auf die GC1 in Richtung „Maspalomas“.</p>
<p>Um genau 20.07 erreichen wir unser Hotel. Der Tageskilometerstand zeigt 198 km – und wir haben somit einmal die Insel komplett umrundet.</p>
<p>GENIAL!!!!</p>
<p>Morgen lassen wir den letzten Tag ruhig angehen &#8230;</p>
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